|
25. October 2006 |
|
Zu den farbenprächtigsten Volkstraditionen Teneriffas gehören die so genannten Romerías. Als „romero“ bezeichnete man eigentlich einen Pilger, der ehemals nach Rom zog, eine „romería“ ist daher eine lokale kirchliche Prozession, eine kleine Pilgerfahrt innerhalb der Gemeinde, die eng mit dem örtlichen Kirchenheiligen verbunden ist. Das folkloristische Element wird jedoch durch die Segnung der Ernte oder des Viehs eingebracht, wobei natürlich die lokale Tracht und das sehr unterschiedliche Brauchtum der einzelnen Inselteile betont werden.
|
|
|
20. October 2006 |
Sommersonnenwende auf Teneriffa
Puerto de la Cruz, Teneriffa. In den skandinavischen Ländern ist das Fest der Sommersonnenwende für die Menschen eines der wichtigsten. In der längsten Nacht des Jahres lassen die Nordeuropäer die dunkle Jahreszeit hinter sich und feiern den Sommerbeginn. Auch auf den Kanaren, eigentlich die „Inseln des ewigen Frühlings“, begrüßt man den Sommer mit viel Feuer, Musik und einem ungewöhnlichen Ritus.
|
|
|
10. October 2006 |
Wie entwickelte sich dieser Feiertag und warum gibt es diese einmaligen Blumenteppiche?
La Orotava, Teneriffa. Der römisch-katholische Feiertag Fronleichnam, das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, also 10 Tage nach Pfingsten, gefeiert. Der Name "Fronleichnam" stammt von "fron", "Herr", und "lichnam", "Leib", und weist auf die Elemente der Eucharistie hin. Das Fest Fronleichnam wurde zunächst 1246 in der Diözese Lüttich eingeführt auf Grund der Visionen, die Juliana von Mont Cornillon seit 1209 hatte. 1264 führte Papst Urban IV., der zuvor Erzdiakon in Lüttich war, dieses Fest - auch in der Folge des Blutwunders von Bolsena - für die gesamte römisch-katholische Kirche ein.
|
|
|
22. August 2006 |
Teneriffa. Buenavista del Norte
zwischen Tradition und Sport
 Seit Guanchenzeiten Praxiserprobt: Salto de Pastor In Buenavista del Norte wurde in der vergangenen Woche das 15. Nationale Treffen der Hirtenspringer ausgerichtet. Mehr als Hundert Personen vom ganzen Archipel sind kürzlich hierfür in die nordwestlichsten Gemeinde der Insel angereist. Das Tenogebirge ist nicht nur durch seine Ursprünglichkeit für diese Sportart prädestiniert.
|
|
|