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Reportagen

Palmen von A bis Z

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

Durch die unglaubliche Vielfalt dieser Gattung beschränken wir uns in dieser Serie auf die Arten und Sorten, die auf den Kanarischen Inseln für die Terrassen- und Gartengestaltung geeignet sind.
In unserer heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns mit BUTIA.
Dieser Name wird abgeleitet von einem Artnamen, den die Bewohner Brasiliens für eine ihrer Arten verwenden.
Diese Gattung mit etwa acht Palmenarten, die in Südbrasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela verbreitet sind, wachsen vorrangig im offenen Gelände, wie Wildsavannen. Sie sind relativ kräftig, einzelstämmig, größtenteils mit ausdauernden, auffälligen Blattbasen bedeckt
Diese beliebte Art ist sehr robust, pflegeleicht und dekorativ. Sie benötigt einen sehr gut durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort.

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Jardin del Cactus – Das stachelige Paradies

kaktus_aLanzarote. Auf dem sechsten internationalen Kongress der botanischen Gärten in Metz hat der Kakteengarten auf Lanzarote für Aufsehen gesorgt. Unter den mehr als 400 Experten gilt er als Sensation und wurde mit großem Beifall und Bewunderung bedacht. Erst kürzlich wurden 1.000 neue Exemplare aus 55 unterschiedlichen Arten gepflanzt. Vor rund 15 Jahren wurde der Garten angelegt und erfreut sich seither größter Beliebtheit, bei Einheimischen und Besuchern.

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Das Leben beginnt hinterm Horizont
Teneriffa. Buenavista del Norte.

Die „Casa Tarabilla“ in Buenavista del Norte ist ein Beispiel für gelungene Integration

Am Strand von Buenavista geniessen alle unabhängig ihrer Herkunft den Sommer.
Inmitten der ländlichen Idylle im Nordwesten der Insel besteht seit rund zwei Jahren eine Herberge, in der minderjährige Flüchtlinge untergebracht sind. Die „Casa Tarabilla“ wird von einer gemeinnützigen Einrichtung, im Auftrag der Inselregierung geleitet. Momentan leben 13 junge Männer im Alter von 14 bis 18 Jahren dort. Sie kommen aus Marokko, der Westsahara, Mali oder dem Senegal. Gemeinsam mit sechs Erziehern, die rund um die Uhr für die Betreuung sorgen, beginnen sie ihr neues Leben auf den Kanaren.

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Strelitzie
Die Königin der Kanaren

Die Blüte erinnert an einen Kranich oder Papagei, was ihr den Beinamen
Für viele Kanarenurlauber ist die Strelitzie prädestiniert dafür als Souvenir mit nach Deutschland zu reisen. Obwohl die prachtvolle Blume in leuchtendem Orange und Blau auf den glückseligen Inseln sehr weit verbreitet ist und wunderbar gedeiht, ist sie ursprünglich nicht auf den Inseln beheimatet gewesen. Sie stammt aus Südafrika, einem anderen botanischen Paradies, das mehr als 24.000 Pflanzenarten, darunter viele Raritäten, beheimatet. Im Jahre 1773 wurde sie von Francis Masson einem passionierten Pflanzensammler, im Auftrag von Joseph Banks, vom Kap der guten Hoffnung nach London exportiert.

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Urzeit-Meeresmonster konnte Haie entzwei beißen

Der gewaltige Kiefer hatte nicht nur eine enorme Bisskraft, sondern war trotz seiner Größe von einer außergewöhnlichen Schnelligkeit gekennzeichnet.
London/Chicago.

Ein ausgestorbener Panzerfisch aus dem urzeitlichen Ozean konnte mit einem einzigen Biss einen Hai zerteilen. Der zehn Meter lange Dunkleosteus terelli, der vor rund 400 Millionen Jahren die Meere unsicher machte, hatte den kräftigsten Biss, den Forscher bislang bei einem Fisch untersucht haben. Die Beißkraft des Furcht erregenden Jägers war eine der stärksten überhaupt im Tierreich und kann es mit dem Tyrannosaurus rex und großen Alligatoren aufnehmen, wie Forscher um Philip Anderson von der Universität Chicago berichten. Die Erkenntnisse über die Kiefermechanik des Urzeit-Monsters können nach ihrer Meinung auch Details zur Entwicklung des menschlichen Beißapparats erhellen. Das messerscharfe Gebiss des Panzerfischs konnte mit einer Kraft von mehr als 5000 Newton zuschnappen - das entspricht der Schwerkraft eines 5000 Kilogramm schweren Gewichts, schreiben die Forscher in den «Biology Letters» der britischen Royal Society.

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Museum der Anthropologie
Weinkellern wie in alten Tagen
La Laguna, Kanarische Inseln.

Das Museum der volkstümlichen Kultur von Teneriffa befindet sich in einem typischen kanarischen Anwesen aus dem 18. Jahrhundert, im Stadtteil Valle de Guerra. Das Herrenhaus nennt sich „Casa de Carta“ und gehörte der Familie De la Guerra die dem „Municipio“ (Gemeinde) seinen Namen gab. Am 24. Januar 1987 wurde das Haus von Carta schließlich als Museum eröffnet. Zu dem Gut gehört ein großer Garten, botanisch gestaltet, mehrere Plantagen mit einheimischem Obst und Gemüse, wie auch eine Weinkelterei und verschiedene Mühlen. Das Museum ist der volkstümlichen Kultur gewidmet, und fasst sowohl lokale, als auch globale Traditionen, eigene und fremde, alte und neue, zusammen. Besucher lernen die Lebensgewohnheiten der Kanaren, ihre Verhaltensweise und ihren Glauben kennen. Der Rundgang beginnt mit der Ausstellung diverser Webstühle die erst im VIII. oder IX. Jahrhundert die Iberische Halbinsel erreichten. Zur großen Besonderheit wurde die Seidenweberei, die heutzutage nur noch in einem bestimmten Teil der Insel La Palma praktiziert wird. Für die Herstellung der Seide wird eine einzigartige Methode angewendet die insgesamt aus zwölf Schritten besteht und eine eigene Kunstform darstellt.

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Eine Robbe für den Loro Parque
Loro Parque

weiter …Eine Kegelrobbe die in Marokko strandete, schleppte sich an der Küste von Casablanca an Land und erholt sich jetzt im Loro Parque, um bald wieder ins Meer gelassen zu werden.  Loro Parque erhielt in der Nacht vom 17. Januar eine Kegelrobbe die an der Küste von Casablanca, 1.700 km entfernt von ihrem eigentlichen Lebenraum, strandete.

 
Frank Elstner wird Botschafter der Loro Parque Fundación
Loro Parque

weiter …Der bekannte Fernsehshowmaster Frank Elstner besuchte mit seiner Familie während seines Aufenthalts im luxuriösen Hotel Botánico auch die Einrichtungen des Loro Parque. Sichtlich begeistert von dem Park schrieb er in das „Goldene Buch“:  „Gratulation zu dieser Initiative und diesem „Welterfolg“. Wir kommen immer gerne wieder: Wetten, dass....!“ Schon während der Dreharbeiten zu verschiedenen Programmen bei denen der Loro Parque zu Gast war, erkannte Frank Elstner seine Vorliebe für den Park und die Insel.

 
Nikon Ambassador Casper Tybjerg auf Motivsuche im Loro Parque
Loro Parque

weiter …Der dänische Nikon Ambassador Casper Tyberg verbrachte diese Woche im Loro Parque auf der Suche nach neuen Motiven.

Tyberg ist nicht nur in seinen jungen Jahren zum Nikon Ambassador ernannt worden, er ist zudem noch Biologe.
Man bezeichnet ihn als wahres Naturtalent und seine Fotos sprechen für sich.

 
Eisbär-Baby heißt jetzt offiziell „Flocke“
Internationales

Die Namensfrage ist geklärt: Das Nürnberger Eisbär-Baby bekommt den Namen, mit dem die Tierpfleger des Nürnberger Tiergartens ihren Schützling von Anfang an bezeichnet haben: „Flocke“. Eine Jury mit Vertretern der Stadtspitze, des Stadtrats und des Tiergartens unter Vorsitz von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat heute diese Festlegung getroffen. Aus Deutschland und aller Welt haben die Stadt Nürnberg über 50 000 E-Mails, Briefe und Postkarten mit Namensvorschlägen erreicht. Dabei wurde auch „Flocke“ sehr häufig genannt. Dies wurde bei der Entscheidung mit berücksichtigt. „Wir sind überwältigt von der großen Anteilnahme. Die weltweit verbreiteten Bilder des Nürnberger Eisbär-Babys gingen vielen Menschen zu Herzen. Wir danken allen, die sich mit viel Sympathie an der Namensfindung beteiligt haben“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Die Stadt Nürnberg wolle die Popularität von „Flocke“ durchaus nutzen. „Wir wollen für unseren Tiergarten dabei das Beste, aber nicht unbedingt das Maximale“, betont Dr. Maly. Im Mittelpunkt stehe das Wohl des Tieres. Mehr Informationen zu Flocke auf http://www.flocke.es/

 
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Loro Parque - Teneriffa

Berliner Philharmoniker begeistert vom Loro Parque

Berliner Philharmoniker begeistert vom Loro Parque
Am zweiten Abend ihres Gastspiels auf Teneriffa spielten die Berliner Philharmoniker mit der 2. Sinfonie von Gustav Mahler ein sehr anspruchsvolles Konzert. Und trotzdem ließen es sich einige Musiker des weltberühmten Orchesters nicht nehmen, den Tag im Loro Parque zu verbringen. Sarah Willis, Hornistin und Vertreterin der Philharmonischen Gemeinschaft verriet, dass alle fünf Musiker leidenschaftliche Tierliebhaber sind und es für sie ein langgeplantes „Muss" war, den Park zu besuchen. „

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Panorama

Webcams

Die neue Condor ist da!
 


Kolumnen

Sag beim Abschied, leise Servus

Von Jemanden oder von Etwas Abschied zu nehmen kann die verschiedensten Gründe haben und
unsere Sprache und vor allem die der Wiener bietet uns unzählige Varianten unser Tun in Worte zu hüllen.
„Habe die Ehre“ verbunden mit einem leichten Kopfnicken und ein ohne lüsterne Hintergedanken ausgesprochenes „küss die Hand“ klingt zwar altmodisch, hat aber nach wie vor Tradition und man kann es nicht nur in alten Hans Moser Filmen hören, sondern auch auf der Strasse wenn sich Menschen voneinander verabschieden.

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El Salto del Enamorado – Der Sprung des Liebenden

salto_del_enamorado_1La Palma. Vor vielen Jahren lebte in dem Ort Puntallana auf La Palma ein junges Mädchen aus wohlhabendem Haus. Die Natur hatte sie mit einer außergewöhnlichen Schönheit beschenkt. Ein junger Hirte war, ebenso wie viele andere, von ihren Reizen betört und nutzte jede Gelegenheit, ein Auge auf sie zu werfen, sobald sie das Haus verließ. 

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Eigentlich wollte ich nur

Eigentlich wollte ich nur meine Frau vom Flughafen abholen und ausnahmsweise war ich pünktlich. Aber ihr Flieger nicht. Also steht man rum und schaut sich die touristische Ejakulation an der „Llegada“ – Pforte an.
Pünktlich war der Flieger aus Düsseldorf und da man zwischen den Autovermietern auf die Bänder sehen kann, sah ich sie:

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Müll

cimg9498Es ist nicht alles Müll, was stinkt.
Sollte in ferner Zukunft eine außerirdische Zivilisation unseren Planeten besuchen (der dann nicht mehr „blau“ ist), wird sie zu dem Schluss kommen, dass wir sehr produktiv gewesen sind und vor allem eines hergestellt haben: Müll.

Die Globalisierung macht vor dem Müll nicht halt, der Abfall zirkuliert weltweit: wir schicken unsere verwertbaren Abfälle nach Asien und bekommen dafür Billigschmuck, Ethnotand und Elektroschrott zurück. Wenn ich durch die einschlägigen Ladenstrassen von Puerto oder Los Christianos flaniere (die es ganz ähnlich in fast allen Touristenzentren weltweit gibt), beschleicht mich die Ahnung, dass sich die Kolonisierten auf diese perfide Art an den europäischen Eroberern rächen: Auf die Glasperlen, minderwertigen Werkzeuge, Spiegelchen und bunten Tücher, die ihnen unsere Vorfahren als Gastgeschenke mitbrachten, reagieren sie zweihundert Jahre später mit einer Schwemme aus buntem Plastiknippes und technisch minderwertigen Digitalkameras. Dinge, die kaum zu benutzen sind und deren einziger Wert darin zu bestehen scheint, die Müllberge wachsen zu lassen.

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Reportagen

Kolumnen


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Donnerstag, 15. Mai 2008