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Reportagen

Kanarische Vulkanologen simulieren eine Eruption

wulkany08Santa Cruz, Teneriffa. Ein Team des Institutes für Technik und erneuerbare Energie, das der Inselregierung angehört, befindet sich seit letzter Woche in Neapel, um sich an einer Simulationsübung zu beteiligen, wie die in der Gefahrenzone lebenden Bürger vor den Gefahren eines Vulkanausbruches geschützt werden können. Diese Übung, die den Namen „Mesimex 2006" trägt, gehört zu dem europäischen Projekt „Zivilschutz der Europäischen Union" und wurde vom italienischen Zivilschutz ins Leben gerufen. Die bisher schwerste Eruption des Vesuvs ereignete sich bekanntlich im Jahre 79 vor Christus. Hierbei wurden die Städte Pompeji, Ercolano und Stabia zerstört. Der letzte bedeutende Ausbruch fand im Jahre 1944 statt.

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Samenbank zum Schutz der kanarischen Palmen

gra_139Santa Cruz, Teneriffa, Kanarische Inseln. Das kanarische Umweltamt hat die Gründung einer Samenbank zum Schutz der heimischen Palmen angekündigt. Mit dieser Maßnahme reagiert man schnell und unbürokratisch auf die drohende Gefahr, die von dem kürzlich eingeschleppten Schädling Rhynchophorus ferrugineus, auch roter Käfer genannt, ausgeht. Die Kanaren verfügen über eine ungewöhnlich große Zahl endemischer Palmen, deren Erbgut auf diese Weise gesichert werden soll.

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Der Löwenzahn – Das Unkraut für die Naturküche
Kanarische Inseln.

Der Löwenzahn blüht auch auf den Kanarischen Inseln. Hier wächst er sich sogar zu meterhohen Büschen aus. Seine gelben Blüten leuchten schon von Weitem und erfüllen die Natur allerorts mit fröhlichen Farbtupfern. Der gewöhnliche Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Obwohl er gemeinhin als Unkraut oder vielleicht noch, als Pusteblume, als Spielzeug für die Kinder angesehen wird, ist er weit wertvoller, als zunächst angenommen. In den mageren Kriegsjahren nutzte man seine Wurzeln, um Ersatzkaffee herzustellen und auch in der „Hexen-Heilkunst“ war und ist er ein willkommener Gast.

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Ein Kleinod der Kunst – Der Skulpturenpark Los Cardones

skulptur_3San Isidro, Teneriffa, Kanarische Inseln.

Fernab der großen Öffentlichkeit entstand in 19 Jahren voller Liebe und Leidenschaft zur Kunst ein Skulpturenpark. Das Ehepaar Gisela und Gernot Huber hat dort ein Paradies für alle jene geschaffen, die gerne einen Ausflug in die Kunstwelt machen, aber auch und ganz besonders haben sie eine Plattform geschaffen, auf der junge Künstler, sich profilieren und versuchen können. Das rund 80.000 Quadratmeter grosse Privatgrundstück auf dem vulkanischen Untergrund hat sich so im Laufe der Jahre in einen einzigartigen Skulpturenpark verwandelt.

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Spinnen im Garten sind nützlich und ungefährlich

Hamburg/Bonn.

Spinnen sind ein Phänomen. Kein anderes Tier ist so nützlich und gleichzeitig so verhasst. Fast jeder fünfte Deutsche schlägt Spinnen sofort tot, nicht einmal die Hälfte weiß, dass sie eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid aus Bielefeld. Viele andere finden sie schlicht widerlich. Gefährlich sind die in Europa vorkommenden Spinnenarten nicht: „Zwar lähmt zum Beispiel auch die Kreuzspinne ihre Beute mit Gift“, sagt Heinz Peper vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Hamburg. „Aber für Menschen sind sie harmlos.“ Gerade im Garten sind sie als Insektenvertilger sogar ausgesprochen hilfreich.

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Drago Park - Der Garten der Guanchen – Teil 2
Drago Park - Der Garten der Guanchen
Ein gemütlicher Spaziergang durch die historischen Wurzeln Teneriffas
Icod de los Vinos, Teneriffa, Kanarische Inseln.

Die Geschichte der Guanchen prägt auch heute noch die Inseln. Viele Traditionen, Sportarten und Mythen der tinerfenischen Ureinwohner werden immer noch aufrecht erhalten. Der Dragopark im Herzen von Icod de los Vinos ist nicht nur aufgrund des legendären Drachenbaumes, dessen Alter gerne mit, umstrittenen, tausend Jahren angegeben wird, einen Besuch wert. Seit Mai des letzten Jahres wurde innerhalb der weitläufigen und wild bewachsenen Anlage, ein Rundgang durch die Welt der Guanchen integriert. Lebensgrosse Figuren stellen inmitten der üppigen Natur Alltagsszenen der damaligen Zeit nach. Zumindest so weit man sie nach heutigen Erkenntnissen nachvollziehen kann.

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Eine Robbe für den Loro Parque
Loro Parque

weiter …Eine Kegelrobbe die in Marokko strandete, schleppte sich an der Küste von Casablanca an Land und erholt sich jetzt im Loro Parque, um bald wieder ins Meer gelassen zu werden.  Loro Parque erhielt in der Nacht vom 17. Januar eine Kegelrobbe die an der Küste von Casablanca, 1.700 km entfernt von ihrem eigentlichen Lebenraum, strandete.

 
Frank Elstner wird Botschafter der Loro Parque Fundación
Loro Parque

weiter …Der bekannte Fernsehshowmaster Frank Elstner besuchte mit seiner Familie während seines Aufenthalts im luxuriösen Hotel Botánico auch die Einrichtungen des Loro Parque. Sichtlich begeistert von dem Park schrieb er in das „Goldene Buch“:  „Gratulation zu dieser Initiative und diesem „Welterfolg“. Wir kommen immer gerne wieder: Wetten, dass....!“ Schon während der Dreharbeiten zu verschiedenen Programmen bei denen der Loro Parque zu Gast war, erkannte Frank Elstner seine Vorliebe für den Park und die Insel.

 
Nikon Ambassador Casper Tybjerg auf Motivsuche im Loro Parque
Loro Parque

weiter …Der dänische Nikon Ambassador Casper Tyberg verbrachte diese Woche im Loro Parque auf der Suche nach neuen Motiven.

Tyberg ist nicht nur in seinen jungen Jahren zum Nikon Ambassador ernannt worden, er ist zudem noch Biologe.
Man bezeichnet ihn als wahres Naturtalent und seine Fotos sprechen für sich.

 
Eisbär-Baby heißt jetzt offiziell „Flocke“
Internationales

Die Namensfrage ist geklärt: Das Nürnberger Eisbär-Baby bekommt den Namen, mit dem die Tierpfleger des Nürnberger Tiergartens ihren Schützling von Anfang an bezeichnet haben: „Flocke“. Eine Jury mit Vertretern der Stadtspitze, des Stadtrats und des Tiergartens unter Vorsitz von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat heute diese Festlegung getroffen. Aus Deutschland und aller Welt haben die Stadt Nürnberg über 50 000 E-Mails, Briefe und Postkarten mit Namensvorschlägen erreicht. Dabei wurde auch „Flocke“ sehr häufig genannt. Dies wurde bei der Entscheidung mit berücksichtigt. „Wir sind überwältigt von der großen Anteilnahme. Die weltweit verbreiteten Bilder des Nürnberger Eisbär-Babys gingen vielen Menschen zu Herzen. Wir danken allen, die sich mit viel Sympathie an der Namensfindung beteiligt haben“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Die Stadt Nürnberg wolle die Popularität von „Flocke“ durchaus nutzen. „Wir wollen für unseren Tiergarten dabei das Beste, aber nicht unbedingt das Maximale“, betont Dr. Maly. Im Mittelpunkt stehe das Wohl des Tieres. Mehr Informationen zu Flocke auf http://www.flocke.es/

 
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Loro Parque - Teneriffa

Panorama

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Die neue Condor ist da!
 


Kolumnen

Manchmal kann man jedoch trotz gewissenhafter Recherchen gründlich daneben liegen.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Die wichtigsten Verwaltungsorgane der Eigentümergemeinschaft
Nachdem die letzten beiden Artikel der Rechtskolumne von der Eigentümerversammlung, als dem wichtigsten Verwaltungsorgans der spanischen Eigentümergemeinschaft handelten, hat dieser Artikel die Rechtsstellung des Präsidenten, des Verwalters und des Sekretärs zum Inhalt. Alle diese Funktionsträger können in der Eigentümerversammlung ernannt oder ihres Amtes enthoben werden. Jede Eigentümergemeinschaft muss einen Präsidenten wählen; die Ernennung eines Verwalters oder Sekretärs ist hingegen freigestellt. Wenn die Ämter des Verwalters und/oder des Sekretärs nicht vergeben werden, nimmt der Präsident ihre Aufgabenbereiche mit wahr. Bestimmt die Satzung der Gemeinschaft nichts anderes, erfolgt die Ernennung der genannten Verwaltungsorgane für die Dauer eines Jahres.

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Tibiabin und Tamonante

fuerteventuraDiese Legende ist von Pater Juan de Abreu Galindo überliefert. Demnach gab es auf Fuerteventura, vor der europäischen Eroberung, zwei Frauen, Mutter und Tochter, die mit den Geistern sprachen. Die Aufgabe der Mutter war es, in Streitfällen ein gerechtes Urteil zu fällen, während ihre Tochter für die Durchführung ritueller Zeremonien zuständig war. Sie wurden von ihrem Volk sehr verehrt und in schwierigen Lebenslagen suchte man bei ihnen Rat. In ihren Visionen sahen sie die Zukunft voraus.

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Gastfreundschaft

hayat-02Gastfreundschaft ist ein missverständlicher Begriff. Nicht jeder Gast, den man bewirtet, ist ein Freund, nicht jeder Freund benimmt sich wie ein Gast.
Wenn ich selbst zu Gast bin, bringt mich die Aufforderung „Fühl´ dich wie zu Hause!“ in Verlegenheit. Wie soll ich mich in fremder Umgebung zu Hause fühlen. Und will ich das überhaupt? Schliesslich mache ich Reisen und Besuche, um meinem häuslichen Alltag zu entfliehen. Wenn ich mich wie zu Hause fühlen soll, dann sollten sich meine Gastgeber auch an meine Regeln halten und z.B. das Abendessen pünktlich um sieben Uhr abends servieren, ihre Hunde keinesfalls in die Wohnräume lassen und den Kindern beibringen, mich während der Siesta nicht zu stören.

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Sag beim Abschied, leise Servus

Nicht mehr so oft wie früher, aber doch hin und wieder kaufe ich mir jene österreichische Illustrierte die mich mit Klatsch und Tratsch der Wiener Prominenz versorgt und jene besorgniserregenden Nachrichten über das Sterben der Wiener Kaffeehauskultur so ausführlich beschreibt. Zwar interessiert mich der auf der Titelseite angekündigte Bericht über den gesundheitlichen Zustand unseres Ex-Bawag-Bosses Helmut Elsner weniger, aber der Hinweis auf Geschichterln vom Wiener Opernball lässt mich in die Tasche greifen um das Blattl zu erwerben. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Freitag, 09. Mai 2008